Internetsicherheit für jedermann

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Wie gefährlich ist das Internet für Jugendliche?

Posted by on Mar 22, 2012 in Internet | 0 comments

Die erste Generation von Internetnutzern ist zwanzig Jahre alt geworden, die sogenannte „Digital Natives“. Jugendliche, die sich eine Welt ohne Google, Facebook und Web2.0 nicht vorstellen können. Für die ältere Generation ist diese virtuelle Welt noch immer fremd. Lieber sitzt sie vor dem Blattpapier, um zu schreiben, statt sofort ins Netz zu gehen. Doch lauern in dieser digitalen Welt ihrer Kinder tatsächlich Gefahren? Oder hat sich das, was es immer schon gab auf diese andere Welt verlagert. Laut der neuesten Studie „Jugend 2.0“ gehen die Jugendlichen mit dem Internet sehr moderat um. Sie verbringen zwar mehr Zeit vor dem Netz, als ihre Freunde nach der Schule zu besuchen, doch die Nutzung ist relativ und zeitgemäß zu sehen. Dennoch gibt es einiges zu beachten, will man das Internet sorglos nutzen.

Mobbing von Jugendlichen ist an sich nichts Neues. Was früher auf dem Schulhof passierte hat sich mittlerweile ins Netz verschoben. Opfer einer Cyber-Mobbing-Attacke zu werden ist zu tiefst verletzend und sollte von der Polizei ermittelt werden. Diese kann die Identität des Täters über die IP-Adresse feststellen, die dann direkt zur Adresse des Täters führt.
Einige Jugendliche haben Spaß daran, sich dem Partner per E-Mail und MMS leicht oder gar nicht bekleidet zu präsentieren. Es gibt dafür sogar einen eigenen Begriff, das „Sexting“. An sich ist diese Darstellung für sich genommen harmlos. Eine Katastrophe wird daraus erst, wenn diese Bilder im Internet landen und Freunde und Bekannte dort über sie stolpern. Dann mag man sich nicht vorstellen, wie schnell diese Bilder ihre Runden ziehen.

Anzügliche Bilder können jedoch auch heimlich entstehen. Die Täter verschaffen sich über eine Schadsoftware Zugriff auf die Webcam des PCs im jugendlichen Zimmer und beobachten anonym, was im Zimmer vor sich geht. Hier lohnt es sich die Geräte nach ihrer Nutzung auszuschalten und wegzustellen.

Auch im Facebook lauern Gefahren. Über Bilder, die ins Netz gestellt werden, können Unbekannte Erkundungen holen, die die Intimsphäre der Jugendlichen stören.
Grundsätzlich sollten virtuelle Spiele und Musiksounds nicht heruntergeladen werden. Zeitweilig entpuppt sich die kostenlose Anmeldung als Trugbild. Im Kleingedruckten macht sich eine notwendige Zahlung aus, so dass sich die Jugendlichen leicht den Geldbeutel und Kartennummern der Eltern bedienen. Ähnliches gilt für sogenannte Abo-Fallen, die zwar erst kostenlos erscheinen, aber über die persönlichen Daten werden die Preise für die Dienstleistung, die im Kleingedruckten stehen abverlangt.

Generell zeigt aber die Studie, dass die Jugendlichen sehr sorgfältig mit dem Internet umgehen. Das echte soziale Leben ist ihnen immer noch viel wert, sich mit Freunden zu treffen, Zeit für die Schule zu nehmen, sportlich oder sozial aktiv zu bleiben.

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