Webshops und ihre Sprachprobleme
Ist Ihnen auch schon einmal passiert, das Sie in Google nach einem Anbieter gesucht haben und auf anderssprachige Linkangebote gestoßen sind? Die haben Sie natürlich nicht angeklickt, weil Sie dachten, es handelt sich um ausländische Webshops. Das muss aber nicht stimmen. Oftmals ist es nämlich ein deutscher Webshop, der sich durch Mehrsprachigkeit eine fehlerhafte Sprachzuweisung und entsprechen falsche Google-Verlinkungen plus Umsatzverluste eingefahren hat. Die können bei eindrucksvollen 25 Prozent liegen, wie eine Untersuchung ermittelte.

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Mehrsprachige Webseiten sind bei Onlineshops, die europaweit verkaufen wollen, eigentlich Standard. Immerhin leben ja auch hierzulande genügend Ausländer, die Webseiten lieber in ihrer Landessprache lesen, um nichts misszuverstehen. Webshop-Inhaber, die über Umsatzverluste wegen schlechter Google-Platzierung und falsche Sprachzuordnungen bei Google klagen, sollten sich fachkundiger Beratung bedienen. Denn sobald man einen mehrsprachigen Webshop ohne hilfreiche Zuordnungshinweise hochlädt, handelt man sich auch solche Probleme ein. Das hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Rekrutierung von Neukunden, sondern es unterläuft auch das Google-Ranking. Wichtig ist, bei mehrsprachig aufgebauten Webseiten die korrekten Einstellungen zu wählen, um damit den Suchmaschinen bei Google eine eindeutige Sprachzuordnung zu ermöglichen. Im Grunde muss man nur von jeder übersetzten Produktseite aus auf alle anderen Übersetzungen mit einem entsprechenden Link-Verweis hinweisen. Das wird aber meist übersehen oder ist den Shopbetreibern nicht bekannt. Am Besten klappt die Verwaltung mehrsprachiger Webseiten mit einem automatisierten Content Management System (CMS) bzw. einer automatisierten Software für den Webshop.
Noch vertrackter wird es, wenn man eine für USA und Kanada geltende Produktseite und eine für England hat, weil die Lieferbedingungen, Versandkosten und Produktpreise sich unterscheiden. Für beide Webshops gilt bei identischer Produktpalette Englisch als wählbare Landessprache. Britischen Kunden sollen nicht die Versandbedingungen für Amerika angezeigt werden und umgekehrt. Google kann die entsprechenden Seiten mit Hilfe von Ländercodes korrekt zuordnen. Je mehr Zuordnungscodes man laden muss, desto langsamer wird das Laden einer Webseite und der Produktbilder. Auch darauf reagiert Google mit einer Ranking-Abwertung des Webshops. Man kann dies seit Mai 2012 verhindern, indem man die xml-Sitemap von Google für die Sprachzuordnung nutzt. Außerdem kann man sich bei Addvalue bezüglich der technischen Umsetzungen solcher Sprachzuweisungen beraten lassen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:
http://www.addvalue.de/expert/25-umsatzverlust-im-webshop-durch-fehlerhafte-sprachzuweisung/
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Wie funktioniert eine Onpage Optimierung?
Die Onpage Optimierung beinhaltet denjenigen Teil der Suchmaschinenoptimierung, der auf der Webseite (“on page”) vorgenommen wird. Es gehören verschiedene Maßnahmen dazu, als essenziell werden der Domainname, Keywords, der Content, die Seitenstruktur, optimierte HTML-Tags, CSS und valides HTML betrachtet.
Wahl des Domainnamens
Der Name der Seite kann allein großen Erfolg oder Misserfolg mit sich bringen. Er setzt sich aus einem Eigennamen und der Endung zusammen (.de, .com, .org und viele weitere Varianten). Beide Teile beeinflussen die Suchmaschinenergebnisse. Für die Endung können Top Level Domains wie .de oder .com sehr wertvoll sein, allerdings haben beispielsweise Seiten aus dem universitären Bereich mit der Endung .edu ebenfalls sehr großen Erfolg. Der Eigenname sollte möglichst eng mit dem Inhalt der Seite verknüpft sein, im besten Fall besteht er aus einem Keyword, nach dem die Nutzer suchen. Diese sogenannten “Type-in-Domains” könnten “versicherung.de”, “auto.net” oder “weinhandel.com” heißen und werden zwangsläufig am schnellsten gefunden. Domainnamen sollten idealerweise nicht zu lang sein, man setzt eine sinnvolle Grenze bei rund einem Dutzend Zeichen. Praktisch wären allerdings zwischen zwei bis 63 Zeichen möglich. Selbstverständlich sind bei der Namensauswahl bestehende Markenrechte zu beachten.
Keywords und Content
Jede Seite wird onpage über Keywords und Content optimiert. Der Content muss zwingend unique sein, also völlig einzigartig, und er sollte die wichtigen Schlüsselbegriffe zur Thematik der Seite enthalten. Diese Schlüsselbegriffe werden wiederum von den Nutzern in verschiedenen Kombinationen eingegeben, wobei sich gerade bei lokalen Unternehmen eine Verbindung mit dem Ort und der Region als äußerst nützlich erweist. Wer ein bestimmtes Autohaus in Köln sucht, dürfte wohl nach “Mercedes Köln”, “Köln Mercedes”, “Autohaus Mercedes Köln” oder “Mercedes Reparatur Köln” suchen. Es wäre gut, wenn solche Kombinationen im Content und im Header der Seite enthalten sind, wobei Umstellungen der Begriffe und Füllwörter durchaus erlaubt sind. Die Keyword-Density (“Schlüsselwort-Dichte”) sollte zwischen 1,8 bis 3,8 Prozent liegen.
Content auf einer Webseite ist um so wertvoller, je häufiger er aktualisiert wird. Ein probates Mittel sind hierbei Blogs mit ständig neuen Themen und Kommentaren. Bei Firmenseiten und Online-Shops ergeben sich Änderungen durch natürliche Aktualisierungen.
Seitenstruktur
Eine übersichtliche, nutzerfreundliche Seitenstruktur inklusive einer Sitemap hilft nicht nur den Nutzern, sich auf der Seite zurechtzufinden. Auch Suchmaschinen bewerten diesen Fakt positiv. Google weist in den Richtlinien für Webmaster ausdrücklich auf den Vorteil einer Sitemap hin. Die interne Linkstruktur inklusive der Ankertexte in den Links und der Dofollow- oder Nofollow-Endungen gilt als essenziell. Auf Dofollow-Endungen folgen die Googlebots, Nofollow-Endungen werden verwendet, wenn zwei Seiten identischen Content enthalten, den die Suchmaschine nicht bewerten soll.
Optimierte HTML Tags
Der Dokumententitel gilt als außerordentlich wichtig, ebenso das Anlegen von Meta-Tags im Header, auch wenn in jüngerer Zeit deren Bedeutung zurückgeht. Hier werden nochmals alle wichtigen Schlüsselbegriffe für die Seite zusammengefasst. Eine Meta Description beschreibt kurz die Essenz der gesamten Seite. Man empfiehlt hier rund 20 bis 25 Wörter. Keyword Tags gelten wegen des häufigen Spammings als eher umstritten und werden kaum noch eingesetzt, der Body Tag wird jedoch ebenso wie der Title Tag durch die Suchmaschinen stark bewertet. Durch HTML-Tags werden Keywords auch hervorgehoben. Die Einbindung und Steuerung erfolgt über CSS (Cascading Style Sheets).
Read MoreWie gefährlich ist das Internet für Jugendliche?
Die erste Generation von Internetnutzern ist zwanzig Jahre alt geworden, die sogenannte „Digital Natives“. Jugendliche, die sich eine Welt ohne Google, Facebook und Web2.0 nicht vorstellen können. Für die ältere Generation ist diese virtuelle Welt noch immer fremd. Lieber sitzt sie vor dem Blattpapier, um zu schreiben, statt sofort ins Netz zu gehen. Doch lauern in dieser digitalen Welt ihrer Kinder tatsächlich Gefahren? Oder hat sich das, was es immer schon gab auf diese andere Welt verlagert. Laut der neuesten Studie „Jugend 2.0“ gehen die Jugendlichen mit dem Internet sehr moderat um. Sie verbringen zwar mehr Zeit vor dem Netz, als ihre Freunde nach der Schule zu besuchen, doch die Nutzung ist relativ und zeitgemäß zu sehen. Dennoch gibt es einiges zu beachten, will man das Internet sorglos nutzen.
Mobbing von Jugendlichen ist an sich nichts Neues. Was früher auf dem Schulhof passierte hat sich mittlerweile ins Netz verschoben. Opfer einer Cyber-Mobbing-Attacke zu werden ist zu tiefst verletzend und sollte von der Polizei ermittelt werden. Diese kann die Identität des Täters über die IP-Adresse feststellen, die dann direkt zur Adresse des Täters führt.
Einige Jugendliche haben Spaß daran, sich dem Partner per E-Mail und MMS leicht oder gar nicht bekleidet zu präsentieren. Es gibt dafür sogar einen eigenen Begriff, das „Sexting“. An sich ist diese Darstellung für sich genommen harmlos. Eine Katastrophe wird daraus erst, wenn diese Bilder im Internet landen und Freunde und Bekannte dort über sie stolpern. Dann mag man sich nicht vorstellen, wie schnell diese Bilder ihre Runden ziehen.
Anzügliche Bilder können jedoch auch heimlich entstehen. Die Täter verschaffen sich über eine Schadsoftware Zugriff auf die Webcam des PCs im jugendlichen Zimmer und beobachten anonym, was im Zimmer vor sich geht. Hier lohnt es sich die Geräte nach ihrer Nutzung auszuschalten und wegzustellen.
Auch im Facebook lauern Gefahren. Über Bilder, die ins Netz gestellt werden, können Unbekannte Erkundungen holen, die die Intimsphäre der Jugendlichen stören.
Grundsätzlich sollten virtuelle Spiele und Musiksounds nicht heruntergeladen werden. Zeitweilig entpuppt sich die kostenlose Anmeldung als Trugbild. Im Kleingedruckten macht sich eine notwendige Zahlung aus, so dass sich die Jugendlichen leicht den Geldbeutel und Kartennummern der Eltern bedienen. Ähnliches gilt für sogenannte Abo-Fallen, die zwar erst kostenlos erscheinen, aber über die persönlichen Daten werden die Preise für die Dienstleistung, die im Kleingedruckten stehen abverlangt.
Generell zeigt aber die Studie, dass die Jugendlichen sehr sorgfältig mit dem Internet umgehen. Das echte soziale Leben ist ihnen immer noch viel wert, sich mit Freunden zu treffen, Zeit für die Schule zu nehmen, sportlich oder sozial aktiv zu bleiben.
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