Wie funktioniert eine Onpage Optimierung?
Die Onpage Optimierung beinhaltet denjenigen Teil der Suchmaschinenoptimierung, der auf der Webseite (“on page”) vorgenommen wird. Es gehören verschiedene Maßnahmen dazu, als essenziell werden der Domainname, Keywords, der Content, die Seitenstruktur, optimierte HTML-Tags, CSS und valides HTML betrachtet.
Wahl des Domainnamens
Der Name der Seite kann allein großen Erfolg oder Misserfolg mit sich bringen. Er setzt sich aus einem Eigennamen und der Endung zusammen (.de, .com, .org und viele weitere Varianten). Beide Teile beeinflussen die Suchmaschinenergebnisse. Für die Endung können Top Level Domains wie .de oder .com sehr wertvoll sein, allerdings haben beispielsweise Seiten aus dem universitären Bereich mit der Endung .edu ebenfalls sehr großen Erfolg. Der Eigenname sollte möglichst eng mit dem Inhalt der Seite verknüpft sein, im besten Fall besteht er aus einem Keyword, nach dem die Nutzer suchen. Diese sogenannten “Type-in-Domains” könnten “versicherung.de”, “auto.net” oder “weinhandel.com” heißen und werden zwangsläufig am schnellsten gefunden. Domainnamen sollten idealerweise nicht zu lang sein, man setzt eine sinnvolle Grenze bei rund einem Dutzend Zeichen. Praktisch wären allerdings zwischen zwei bis 63 Zeichen möglich. Selbstverständlich sind bei der Namensauswahl bestehende Markenrechte zu beachten.
Keywords und Content
Jede Seite wird onpage über Keywords und Content optimiert. Der Content muss zwingend unique sein, also völlig einzigartig, und er sollte die wichtigen Schlüsselbegriffe zur Thematik der Seite enthalten. Diese Schlüsselbegriffe werden wiederum von den Nutzern in verschiedenen Kombinationen eingegeben, wobei sich gerade bei lokalen Unternehmen eine Verbindung mit dem Ort und der Region als äußerst nützlich erweist. Wer ein bestimmtes Autohaus in Köln sucht, dürfte wohl nach “Mercedes Köln”, “Köln Mercedes”, “Autohaus Mercedes Köln” oder “Mercedes Reparatur Köln” suchen. Es wäre gut, wenn solche Kombinationen im Content und im Header der Seite enthalten sind, wobei Umstellungen der Begriffe und Füllwörter durchaus erlaubt sind. Die Keyword-Density (“Schlüsselwort-Dichte”) sollte zwischen 1,8 bis 3,8 Prozent liegen.
Content auf einer Webseite ist um so wertvoller, je häufiger er aktualisiert wird. Ein probates Mittel sind hierbei Blogs mit ständig neuen Themen und Kommentaren. Bei Firmenseiten und Online-Shops ergeben sich Änderungen durch natürliche Aktualisierungen.
Seitenstruktur
Eine übersichtliche, nutzerfreundliche Seitenstruktur inklusive einer Sitemap hilft nicht nur den Nutzern, sich auf der Seite zurechtzufinden. Auch Suchmaschinen bewerten diesen Fakt positiv. Google weist in den Richtlinien für Webmaster ausdrücklich auf den Vorteil einer Sitemap hin. Die interne Linkstruktur inklusive der Ankertexte in den Links und der Dofollow- oder Nofollow-Endungen gilt als essenziell. Auf Dofollow-Endungen folgen die Googlebots, Nofollow-Endungen werden verwendet, wenn zwei Seiten identischen Content enthalten, den die Suchmaschine nicht bewerten soll.
Optimierte HTML Tags
Der Dokumententitel gilt als außerordentlich wichtig, ebenso das Anlegen von Meta-Tags im Header, auch wenn in jüngerer Zeit deren Bedeutung zurückgeht. Hier werden nochmals alle wichtigen Schlüsselbegriffe für die Seite zusammengefasst. Eine Meta Description beschreibt kurz die Essenz der gesamten Seite. Man empfiehlt hier rund 20 bis 25 Wörter. Keyword Tags gelten wegen des häufigen Spammings als eher umstritten und werden kaum noch eingesetzt, der Body Tag wird jedoch ebenso wie der Title Tag durch die Suchmaschinen stark bewertet. Durch HTML-Tags werden Keywords auch hervorgehoben. Die Einbindung und Steuerung erfolgt über CSS (Cascading Style Sheets).
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